Archive for Januar, 2017

Veranstaltungshinweis:

Am Sonntag, dem 19. Februar 2017, findet ab 14.00 Uhr im Hörsaal 10, Villa Monrepos,Rüdesheimer Straße in 65366 Geisenheim die Jahreshauptversammlung vom RVG statt. Ab 15.00 Uhr wird Herr Gärtnermeister Martin Löwer/Seligenstadt einen Vortrag quasi vom Praktiker zum Hobbygärtner über das Thema „erlesene und nichtalltägliche Küchen- und Gewürzkräuter“ halten. Herr Löwer betreibt seit vielen Jahren eine Kräutergärtnerei und wird aus seinem reichen Erfahrungsschatz zum Anbau und Pflege dieser aromatischen Pflanzen plaudern. Dabei wird er anhand von mitgebrachtem Anschauungsmaterial den Zuhörern einen tieferen Einblick in die Materie geben.

Alle interessierten Hobbygärtner, also auch Nichtmitglieder, sind zu diesem Vortrag herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Auch für das leibliche Wohl ist im Anschluss an den Vortrag mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

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27. Januar 2017 at 12:19 Hinterlasse einen Kommentar

GärtnerInnen-Aktivität im Januar

Jetzt ist die Zeit gekommen, um sich mit dem Anbauplan für die kommende Gartensaison zu beschäftigen. Es gilt in aller Ruhe Revue passieren zu lassen, was im vergangenen Gartenjahr gelungen ist und wo es Probleme gab. Im Falle der Probleme lohnt es sich, sich ausführlich über Neuheiten beim Saatgut für 2017 zu informieren. Häufig gibt es neue Zuchtvarianten mit höherer Krankheitsresistenz  oder besserer Keimfähigkeit.

Ferner gilt es jetzt, Anzuchtschalen und Aussaattöpfe zu säubern und für die neue Pflanzenanzucht vorzubereiten. Ebenso gehört dazu, sich jetzt schon mit neuer, keimfreier und nährstoffarmer Aussaaterde auszustatten, sowie die erforderlichen Aussaatmaterialien zu beschaffen.

Von älterem Saatgut gilt es eine Keimprobe zu machen, um sicherzustellen, dass das im Anzuchtplan vorgesehene Pflanzgut auch rechtzeitig herangezogen werden kann. Zeigt die Keimprobe, dass nur noch wenige Sämlinge (unter 80%) aufkeimen, dann ist dieses Saatgut zu verwerfen und durch neues zu ersetzen. Daher rechtzeitig diesen Test durchführen, um im Fall der Fälle auch noch die gewünschte Sorte nachordern zu können.

Der Januar ist auch die Zeit, um die Gartenwerkzeuge in Ordnung zu bringen. Spaten, Hacken, Scheren, Rasenmäher etc. zu schärfen; zu putzen und zu entrosten. Ferner die Holzstiele mit Leinöl abzureiben und die Schneiden der Heckenscheren zu desinfizieren (mit Spiritus abwaschen bzw. abflämmen).

Auf der Fensterbank vom Wintergarten oder einem anderen, warmen Südfenster können nun Kresse, Rucola, Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminze und Schnittknolauch herangezogen und später geerntet werden.

Bereits Ende Januar können in gereinigte Frühbeete (idealerweise in solche mit Bodenheizung  — sprich einer Wärmepackung von gut 0,5m Tiefe an Pferdemist) oder in Kleingewächshäuser Radieschen, Puffbohnen, Rübstiel, Spinat, Rettich und Schnittlauch ausgesät werden. Hat man im Frühbeet viel Platz, dann können sogar schon Möhren gesät werden.

Im Fall des Blumengartens können kaltkeimende Staudenarten in Gefäße gesät und danach einige Tage nach draußen gestellt werden, um durch den Kältereiz die Keimruhe zu brechen und die Keimung anzuregen. Nach der Keimung benötigen sie aber, wie alle anderen jungen Pflänzchen auch, Licht und Wärme (!), deshalb sie danach wieder ins Warme holen.

Sollte Frost ohne Schneedecke vorherrschen, dann denken Sie bitte daran empfindliche Stauden und zweijährige Blumen mit Reisig (Fichte oder Tanne) bzw. einem Kälteschutzvlies abzudecken!

 

21. Januar 2017 at 20:02 Hinterlasse einen Kommentar

Die weiße Pracht im Garten

Wir sind es in unseren Breitengraden nicht mehr gewohnt, dass auch unsere Gärten mit Schnee bedeckt werden und daraus die Frage entsteht, „wie umgehen mit der weißen Pracht im Garten?“.

Hier einige Tipps:

1. Bei erstem Neuschnee, erst einmal sich am Fenster bzw. auf dem Balkon hinsetzen, einen guten Tee oder Glühwein trinken und den nichtalltäglichen Anblick des verschneiten Gartens genießen. Gegebenenfalls zum Fotoapparat greifen und die Schönheit im Bild festhalten.

2. Bitte beachten — idealerweise, niemals den schneebedeckten Rasen betreten. Durch den Anpressdruck wird der Schnee verdichtet und es dauert länger bis er wieder abtaut. Außerdem leiden die Graswurzeln unter dem Druck und der Boden wird verdichtet. Deshalb auch nicht nach dem Auftauen die nasse Rasenfläche betreten.

3. Salz, als Abtauhilfe, im Garten zu streuen ist tabu. Grundsätzlich die Verkehrswege in und am Garten (z.B. zum Mülltonnenstellplatz; Kompost oder Holzlagerplatz) nur mit dem Schneebrett vom Schnee befreien und danach mit abstumpfenden Mitteln (Sand, Lavagruß, Split oder Blähtonbruch) abstreuen.

4. Physikalisch gesehen bildet Schnee eine isolierende Schicht für die Pflanzen. Dadurch leiden unsere Lieblinge im Garten bei Kahlfrösten weniger. Jedoch können Pappschnee und antauender Schnee auf den es zusätzlich aufregnet, zu einer schweren Last für Zweige und Äste von Ziergehölzen und kleinen Bäumen werden. In einem solchen Fall dann durch vorsichtiges Schütteln oder gelindes Beklopfen der Zweige, z.B. mit einem Besenstiel, den Schnee entfernen. Mit dieser Maßnahme wird die Bruchgefahr gemindert.

14. Januar 2017 at 11:55 Hinterlasse einen Kommentar