GärtnerInnen-Aktivität im Januar

21. Januar 2017 at 20:02 Hinterlasse einen Kommentar

Jetzt ist die Zeit gekommen, um sich mit dem Anbauplan für die kommende Gartensaison zu beschäftigen. Es gilt in aller Ruhe Revue passieren zu lassen, was im vergangenen Gartenjahr gelungen ist und wo es Probleme gab. Im Falle der Probleme lohnt es sich, sich ausführlich über Neuheiten beim Saatgut für 2017 zu informieren. Häufig gibt es neue Zuchtvarianten mit höherer Krankheitsresistenz  oder besserer Keimfähigkeit.

Ferner gilt es jetzt, Anzuchtschalen und Aussaattöpfe zu säubern und für die neue Pflanzenanzucht vorzubereiten. Ebenso gehört dazu, sich jetzt schon mit neuer, keimfreier und nährstoffarmer Aussaaterde auszustatten, sowie die erforderlichen Aussaatmaterialien zu beschaffen.

Von älterem Saatgut gilt es eine Keimprobe zu machen, um sicherzustellen, dass das im Anzuchtplan vorgesehene Pflanzgut auch rechtzeitig herangezogen werden kann. Zeigt die Keimprobe, dass nur noch wenige Sämlinge (unter 80%) aufkeimen, dann ist dieses Saatgut zu verwerfen und durch neues zu ersetzen. Daher rechtzeitig diesen Test durchführen, um im Fall der Fälle auch noch die gewünschte Sorte nachordern zu können.

Der Januar ist auch die Zeit, um die Gartenwerkzeuge in Ordnung zu bringen. Spaten, Hacken, Scheren, Rasenmäher etc. zu schärfen; zu putzen und zu entrosten. Ferner die Holzstiele mit Leinöl abzureiben und die Schneiden der Heckenscheren zu desinfizieren (mit Spiritus abwaschen bzw. abflämmen).

Auf der Fensterbank vom Wintergarten oder einem anderen, warmen Südfenster können nun Kresse, Rucola, Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminze und Schnittknolauch herangezogen und später geerntet werden.

Bereits Ende Januar können in gereinigte Frühbeete (idealerweise in solche mit Bodenheizung  — sprich einer Wärmepackung von gut 0,5m Tiefe an Pferdemist) oder in Kleingewächshäuser Radieschen, Puffbohnen, Rübstiel, Spinat, Rettich und Schnittlauch ausgesät werden. Hat man im Frühbeet viel Platz, dann können sogar schon Möhren gesät werden.

Im Fall des Blumengartens können kaltkeimende Staudenarten in Gefäße gesät und danach einige Tage nach draußen gestellt werden, um durch den Kältereiz die Keimruhe zu brechen und die Keimung anzuregen. Nach der Keimung benötigen sie aber, wie alle anderen jungen Pflänzchen auch, Licht und Wärme (!), deshalb sie danach wieder ins Warme holen.

Sollte Frost ohne Schneedecke vorherrschen, dann denken Sie bitte daran empfindliche Stauden und zweijährige Blumen mit Reisig (Fichte oder Tanne) bzw. einem Kälteschutzvlies abzudecken!

 

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