Tipp des Monats: Nisthilfen für gefährdete Wildbienen bauen

7. Dezember 2019 at 18:46 Hinterlasse einen Kommentar

Im Gegensatz zur Honigbiene sind die Wildbienen meist Einzelgänger; sie werden deshalb auch als Solitär- oder Einsiedlerbienen bezeichnet.  In Deutschland sind ca. 560 Wildbienenarten nachgewiesen. Davon sind gem. Mitteilung von Frau Kim Larissa Thiemann (Institut für Gartenbauwissenschaften an der Uni Bonn) rund die Hälfte aller Arten aufgrund fehlender Lebensräume vom Aussterben bedroht (Aufnahme in die Rote Liste erfolgt).

Wildbienen sind kleine Tierchen zwischen 5mm – 2,5 cm Größe mit großer Wirkung. Denn Wildbienen haben eine bisher weit unterschätzte Bedeutung als Bestäuber von Bäumen, Blumen und Nutzpflanzen. In Europa sind ca. 150 verschiedene Nutzpflanzen und ungefähr 80% der Wildpflanzen von der Bestäubung durch Insekten abhängig.

In der vom BUND herausgegebenen Broschüre „Gefährdete Wildbienen“ (siehe Deckblattfoto)  wird aufgezeigt, wie jeder Hobbygärtner, Balkonpflanzenfreund und die sonstigen Gartenliebhaber einen kleinen Beitrag zum Überleben von Hummeln2019-12-06 Wildbienen BUND und anderen Wildbienen leisten kann.

Darin wird unter anderem erläutert, warum gerade die in Mode gekommenen, so genannten „Insektenhotels“, kaum für Wildbienen zu gebrauchen sind. Dies fängt mit der Verwendung ungeeigneter Materialien (z.B. Stroh, Heu, Kiefernzapfen, Holzschnitzel usw. ) an und hört mit der Wahl von falschen Gasbetonsteinen bzw. falschen Holzsorten (keine Weichhölzer wie Fichte oder Kiefer verwenden) auf.

Die vorliegende Broschüre hat das Ziel, allen Interessierten praktische Tipps zum Selbstbau von Nisthilfen für Insekten zu geben und gleichzeitig zu helfen, Fehler beim Anfertigen dieser Brutstätten zu vermeiden. Einzelne Exemplare der gedruckten Broschüre werden kostenlos abgegeben. Für größere Stückzahlen gilt folgende Regelung: Die ersten 50 Exemplare kosten immer je 50 Cent. Alle weiteren kosten je 30 Cent. Die Broschüre ist erhältlich bei Herrn Manfred Radtke, BUND Kreisgruppe Rotenburg, Tel. 04261/6967 oder per email: manfred.radtke@bund.net .

 

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