RVG geht mit Kräutern durch das neue Vereinsjahr!

5. Februar 2017 at 19:00 Hinterlasse einen Kommentar

Unter Zusatz von frischen Kräutern wird ein Essen erst richtig gut. Da Kräuter zum Anbau nur wenig Platz benötigen und zu dem noch einfach heranzuziehen sind, ist es quasi ein Kinderspiel sich mit seinen Lieblingskräutern das ganze Jahr hindurch zu versorgen.

Ja es stimmt, Kräuter kann man das ganze Jahr über aussäen und ernten — auch im Winter! Säen Sie die Kräuterlieblinge in Töpfe, Kübel, Balkonkästen oder einfach in flache Schalen (Joghurtbecher etc.) auf der Fensterbank.

Wie aber kann ich Kräuter selbst kultivieren?  Für die problemfreie Aussaat der Kräutersamen gilt es einige wichtige Regeln zu beachten:

  1. Die Wahl der richtigen Aussaaterde. Das Substrat ist möglichst ungedüngt oder nur gering aufgedüngt. Zudem muss es von feiner Struktur sein (notfalls aussieben) und luftdurchlässig sein (gegebenenfalls feinstes Perlite untermischen).
  2. Die Keimtemperatur beachten! Die Mehrzahl der Kräuter mag es zur Keimung warm (20 – 25 Grad Celsius) und feucht (nicht naß)!
  3. Daher die Aussaat niemals austrocknen lassen, sonst ist es mit der Keimung vorbei.
  4. Beachten, ob der angesäte Kräutersamen zu den Lichtkeimern gerechnet wird. Ist dem so, dann wird nach der Aussaat der Samen nur leicht angedrückt (um den Erdschluss herzustellen), aber nicht mit Erde bedeckt!
  5. Dann die Aussaatschale mit Wasser besprühen und das Aussaatgefäß mit Klingfolie (= Frischhaltefolie aus der Küche; keine Alufolie!) abdecken, um ein gutes Kleinklima für die Kräuterkeimung zu realisieren.
  6. Die so präparierte Aussaatschale möglichst hell und warm z.B. auf der Fensterbank platzieren

Nachfolgend eine Beschreibung der verschiedenen Arten von Keimern (nicht nur auf Kräuter beschränkt):

Lichtkeimer: Wie schon erwähnt handelt es sich dabei um Pflanzensamen, die unbedingt Licht zur Keimung benötigen. Das bedeutet, dass sie nach der Aussaat nur angedrückt werden – aber nicht mit Erde abgedeckt werden.

Kaltkeimer: Durch einen Kältereiz bzw. eine Frostperiode werden diese Pflanzensamen dazu angeregt zu keimen. In der freien Natur sorgt meist der Winter für die richtigen Temperaturen. Der Gärtner kann aber auch mit Hilfe vom Tiefkühlschrank hier Hilfestellung leisten.

Dunkelkeimer: Hier werden die Samen nach der Aussaat mit ausreichend Erde (Faustregel: 3 x so dick, wie das Samenkorn selbst ist) abgedeckt, um die erforderliche Dunkelheit für die Keimung zu schaffen. Man kann diese Aussaaten auch noch zusätzlich ins Dunkle stellen. Nachdem die ersten Keimblättchen zu sehen sind, muss die Anzuchtschale ans Licht gestellt werden.

Die Sämlinge benötigen wie ihre Brüder und Schwestern von den Kalt- und Lichtkeimern, nämlich auch die Energie des Lichtes, um durch die Photosynthese (= Kraftwerk in den Blättern der Pflanze) weitere Pflanzenmasse aufbauen und wachsen zu können.

 

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