Einige Fakten zum Frühling

12. März 2016 at 19:46 Hinterlasse einen Kommentar

Genau genommen beginnt der Frühling gleich dreimal: a. für die Metereologen am 1. März; b. für die Astronomen am 20. März, wenn die Sonne über dem Äquator steht und c. den für uns Gärtener so wichtigen phänologischen Frühlingsbeginn, wenn z.B. Zeigerpflanzen wie die Forsythie oder die Haselnuss blühen.

Die Bäume ziehen nun wieder verstärkt Wasser aus dem Boden. Mit diesem Wasser wird die in der Rinde gespeicherte Stärke zu Glukose (Zucker) umgewandelt – diese dient als Kraftstoff für das Baumwachstum. Wenn man nun sein Ohr sehr nahe an den Stamm des Baumes hält, kann man tatsächlich hören, dass die Bäume glucksen.

Eine andere sehr interessante Biowärmeproduktion läuft bei den Schneeglöckchen ab. Hier wird soviel Energie freigesetzt, dass um den sprießenden Stängel herum rund plus 9 Grad Celsius erzeugt werden und dadurch eventuell vorhandener Schnee geschmolzen wird.

Die Geschwindigkeit des Frühlings ist ebenfalls messbar: Mit etwa 40 Kilometer am Tag breitet er sich, von Portugal beginnend bis nach Finnland hinauf, aus.

 

 

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